Psychosoziale Gesundheit

Heuer wurde im Rahmen unseres Projekts "Gesunde Schule" der Schwerpunkt "Psychosoziale Gesundheit" gewählt.

Dabei werden nicht nur die Schülerinnen und Schüler involviert, sondern auch Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte.

Dazu fand bereits im November die

Lehrerfortbildung "Stressmanagement und Burnoutprävention"

statt. In diesem Seminar wurden Fragen wie "Was ist Stress?" oder "Wo entsteht Stress?" ausführlich behandelt und beantwortet. Den Lehrerinnen wurde gezeigt, wie mit effektiven Bewältigungswegen, dem aktivem Problemlösen und der kognitiven Umstrukturierung, Stress vermindert werden kann.

SchülerInnen - Workshop "Lässig statt stressig"

Auch die SchülerInnen und Schüler nahmen bereits am ersten Modul "Ich weiß, was gut für mich ist." des Programms "Lässig statt stressig" teil.

Im Rahmen dieses Workshops lernten die Kinder ihren eigenen Körper besser kennen. Den Mädchen und Buben wurde bewusst, welche Gefühle warum entstehen und konnten dadurch auch erkennen, wie Stress entsteht, wie er sich anfühlt und wo er sitzt.

Dazu wurden vielfältige Körperwahrnehmungsübungen durchgeführt, die auch zuhause ganz schnell umsetzbar sind. Hier einige Beispiele:

Rücken-Simser

Hier spielten die Kinder in zwei Gruppen gegeneinander und saßen dazu in zwei Reihen hintereinander. Die Spielleitierin schrieb mit dem Zeigefinger zeitgleich den beiden hintersten Kindern eine Zahl auf den Rücken. Danach gaben diese Kinder diese Zahl sofort auf das davor sitzende Kind weiter. Sobald die Zahl beim letzten Kind angelangt war, musste dieses die Zahl laut rufen. Für die Gruppe, die schneller war, gab es einen Punkt.

 

 
 
Tennisball-Massage

Eine Übung, die den Kindern sichtlich Freude bereitete, war die Massage mit dem Tennisball. Dazu stellten sich die Kinder an eine Wand und klemmten die Tennisbälle zwischen Rücken und Wand ein und bewegten dann den Ball vorsichtig hin und her.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rücken an Rücken

Das Ziel dieser Aufgabe war, die Eigen- und Fremdwahrnehmung zu steigern. Hierfür bildeten die Kinder Paare, stellten sich Rücken an Rücken und hakten sich gegenseitig mit den Armen ein. Ein Kind führte das andere eine gewisse Strecke. Beim Rückweg wurden die Rollen getauscht.

 

Eltern-Kind-Workshops

Auch Eltern-Kind-Workshops sind bereits geplant! Informationen und Termine werden diesbezüglich bald bekannt gegeben und natürlich auch auf unserer Homepage veröffentlicht!